Supervisorische Lernbegleitung

durch lic. phil. Caroline Weibel (Fachpsychotherapeutin FSP, SGfK, SVKP)

Die Supervision von YOGA VEDA bietet fertigen bzw. in Ausbildung befindlichen YogalehrerInnen eine individuelle Selbstreflexion über die eigene Entwicklung. Sie zeigt, in welchem Masse die gelernten Inhalte auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden. Unsere StudentInnen haben dadurch die Möglichkeit, mit einer fundiert ausgebildeten Psychologin und Psychotherapeutin sowohl den eigenen Lebensweg als auch die Wirkung als YogalehrerIn bzw. –therapeutin in allen seelischen, praktischen und emotionalen Aspekten kritisch zu hinterfragen. Die Supervision ist ein sehr effektiver Motor für die individuelle Transformation.

Eine Ausbildung an der Yoga Akademie YOGA VEDA SCHWEIZ bezieht sich auf die integrierte Vermittlung und praktische Umsetzung von geistigem, seelischem und körperlichem Wissen. Auf dem Weg des gemeinsamen Lernens ist die persönliche Entwicklung und Selbsterkenntnis in Wechselwirkung mit den vermittelten Inhalten zentral, denn dadurch entsteht eine tragfähige Struktur, das erworbene Wissen authentisch und professionell in den jeweiligen Richtungen weiter zu tragen. Dies bezieht sich sowohl auf die Gestaltung einer günstigen Haltung im Studienzweig Yoga Therapie (therapeutische Beziehung), wie auch auf die Beziehungsangebote als Yoga- Lehrende gegenüber Studierenden oder als Yoga-Praktizierende gegenüber sich selbst und dem eigenen Entwicklungsprozess.

Zu einem jeweils spezifischen und konkreten Praxisbeispiels finden vier supervisorische Sitzungen im Einzelsetting à jeweils 60 Minuten statt.

In der supervisorischen Lernbegleitung steht die persönliche Selbstreflexion über die individuelle Verkörperung und Umsetzung des Gelernten im Vordergrund. Der supervisorische Hintergrund ist geprägt durch die Gesprächspsychotherapie nach C. Rogers, Focusing nach E. Gendlin und klientenzentrierte Körperpsychotherapie (GFK Institut, Zürich). Die unbedingte Umsetzung der Haltungsvariablen Kongruenz, Empathie und Wertschätzung ist ein tragendes Element für die Gestaltung einer Beziehung, welche Entwicklung grundsätzlich begünstigt. Dies bezieht sich gleichermassen auf das Kreieren einer wirksamen therapeutischen Beziehung, wie auch einer solchen Beziehung sich selbst und dem eigenen Lebensweg, in allen seelischen, praktischen und emotionalen Aspekten.

Neben dem theoretischen Hintergrund im Bereich GFK verfügt die Fallbegleiterin über eine langjährige Berufserfahrung als klinische Psychologin und Psychotherapeutin (FSP) und sie engagiert sich im GFK Ausbildungsinstitut für die Lernbegleitung von Studierenden.

Caroline Weibel

Caroline Weibel

Psychologin lic. phil. und Fachpsychologin für Psychotherapie FSP.

Nach einer Ausbildung zur Atlaslogistin und mehrjähriger Tätigkeit in eigener Praxis, Studium der Psychologie an der Universität Zürich. Abschluss im Hauptfach klinische Psychologie und den Nebenfächern Psychopathologie des Erwachsenenalters sowie Neurophysiologie. Psychotherapieausbildung am GFK Institut in Zürich, nachfolgend einzelne Lehraufträge für das Ausbildungsinstitut.

Seit 2003 tätig als klinische Psychologin und Psychotherapeutin in der Akutpsychiatrie, ab September 2016 Privatstation für Psychiatrie und Psychotherapie in der Psychiatrischen Klinik Zugersee. Mitgliedschaften bei SGfK, SVKP, FSP und Charta für Psychotherapie.